Japanische Manga

Die japanische Sprache fasziniert viele Menschen und sie spielt nicht nur in der Wirtschaft eine große Rolle, sondern sie ist auch in einigen Medien vertreten. Allen voran sind hier sicherlich Manga und Animes zu nennen, die sich gerade in der Jugend einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Wenn auch Du ein Fan von Manga bist und diese auch mal im Original lesen möchtest, dann kannst Du mit ihnen auf jeden Fall deine Sprachkenntnisse vertiefen. Dabei unterscheiden sich die Manga natürlich nicht nur in ihrer Thematik, sondern auch in der Schwierigkeit der Sprache.

Der Aufbau
Im Allgemeinen besteht die japanische Schrift ja aus unterschiedlichen Schriften, wobei die sogenannten Kanji hier den Wortstamm darstellen. Aus diesen werden die Hiragana und Katakana abgeleitet, die für spezielle Silben innerhalb der Sprache stehen. Weiterhin gibt es auch noch eine Lesehilfe namens Furigana, die dabei hilft, die Zeichen lesen zu können. Dabei werden Hiragana und Katakana Zeichen verwendet, um die Sprache besser verstehen zu können.
Dabei werden die Furigana auch in vielen Manga genutzt, um es dem Leser zu vereinfachen diese zu verstehen. Letztlich kommt es immer auf die Zielgruppe des jeweiligen Manga an, wie hoch die Schwierigkeit dieser letztlich wirklich ist. 

One Piece
One Piece ist sicherlich der bekannteste und gleichzeitig meist verkaufte Manga in ganz Japan und erzählt die Geschichte des Piraten Monkey D. Ruffy. Der Manga verfügt dabei über die Furigana und er wird in die Klasse der Shonen Manga eingeordnet, was bedeutet, dass es sich bei der Zielgruppe um Jugendliche und junge Erwachsene handelt. Mittlerweile hat der Manga auch in Deutschland eine große Fangemeinschaft entwickelt und wenn auch Du die Abenteuer von Ruffy mal im Original lesen möchtest, dann handelt es sich hierbei um eine gute Möglichkeit, die Sprache zu vertiefen.
Im Manga geht es um den Piraten Monkey D. Ruffy, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das One Piece, einen legendären Schatz, zu finden und somit der neue König der Piraten zu werden. Dabei steht ihm eine Crew aus ganz unterschiedlichen Charakteren zur Seite und auch seine Gegner könnten nicht vielseitiger sein. Der Autor Eiichirō Oda hat dabei einen großen Wert darauf gelegt, spektakuläre Kämpfe mit einer interessanten Geschichte zu kombinieren, die mit vielen lustigen Szenen aufgelockert wird.
Dieser Manga ist dabei recht einfach verständlich und stellt somit einen guten Einstieg in die Welt der Manga dar.

Detektiv Conan
Auch dieser Manga dürfte in Deutschland auf Grund seiner Umsetzung als Anime durchaus bekannt sein. Das Original zählt jedoch ebenfalls zu den Manga mit Furigana und ist eine gute Alternative zu One Piece.
In diesem Manga geht es um den Detektiv Shinichi Kudo, der von einer mysteriösen Organisation vergiftet wird und fortan ein kleiner Junge ist. Er kommt bei dem Vater seiner ehemaligen Freundin unter, der ebenfalls ein Privatdetektiv ist. Diese wissen jedoch nicht von seiner wahren Identität, da er den Namen Conan Edogawa annimmt, um sich und seine Freunde vor der Organisation der Männer in Schwarz zu schützen.
In den verschiedenen Ausgaben deckt er jedoch weiterhin die Verbrechen auf und muss gleichzeitig aufpassen, dass er in seiner Rolle als Kind nicht auffällt.
Dabei werden durchaus einfache Sätze verwendet, die diese interessante Thematik auch für Anfänger lesenswert machen.